Microsoft meldet Hackerangriffe auf Impfstoffhersteller

In immer mehr Ländern wird an einem Impfstoff gegen Corona gearbeitet. Jetzt jedoch meldete Microsoft, dass Hacker, diese Impfstoffhersteller attackiert haben sollen. Daher wird nun vor einem Blog Post gewarnt, der von Kriminellen auf sieben Unternehmen verübt wird. Jedoch ist klar, dass die Verursacher in Nordkorea und Russland sitzen sollen. Gerade Pharmaunternehmen sind hiervon betroffen, auch die Staaten sind Opfer von den Hackern.

Wer sind die Hackergruppen eigentlich?

Eine der Hackergruppen namens Strontium soll tatsächlich aus den Mitgliedern des russischen Geheimdienstes stehen. Unter anderem ist diese in Deutschland für Angriffe auf deutsche Parteien vor der Bundestagswahl 2017 bekannt. Durch Brute-Force Angriffe versucht diese Truppe in diverse Accounts einzubrechen, um so an vertrauliche Daten zu gelangen. Es wird hiermit versucht ein Passwort einfach zu erraten. Daneben spielt auch die Lazarus Group eine bedeutende Rolle, die bereits 2014 aktiv gewesen sein soll. Jene setzen auf Spear-Phishing-Angriffe, also senden Phishing E-Mails, die auf den jeweiligen Nutzer zugeschnitten sein sollen. Wobei die Hacker wohl Arbeitsangebote geschickt haben. Zuguterletzt hat Cerium noch seine Finger mit im Spiel, welche ebenso auf Spear-Phishing setzen und bereits die WHO attackiert hatten. Jedoch wurde ein Großteil der Angriffe abgewehrt, was den Sicherheitsmaßnahmen zu danken ist. Und jetzt sind diese drei Gruppen alle wieder aktiv, um erneut für Chaos zu sorgen. Auch die Nachrichten Schweiz haben darüber schon berichtet.

So nutzen die Kriminellen die Pandemie für sich aus

Bereits seit Monaten werden vom deutschen Verfassungsschutz Vorkehrungen gegen Hackerangriffe eingeleitet. Vor allem im Bereich auf deutsche Unternehmen die, die Forschung am Corona Impfstoff betreiben. Jene sind bereits seit Mai ständigen Eindringungen von Hackern ausgesetzt, welche durch ausländische Geheimndienste sensibilisiert worden sind. Neben den Cyberangriffen soll es verstärkte Aktivitäten von ausländischen Nachrichtendiensten gegeben haben. Vor allem die Bereiche der Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtungen, die an Medikamenten oder Antikörpertests arbeiten, haben Angst darum. Daneben sind auch alle weiteren Leute betroffen, die sich mit der Corona Pandemie auseinandersetzen, was nicht gerade wenige sind. Bei Auffälligkeiten solle sofort das Bundesamt oder Verfassungsschutzbehörden darüber informiert werden. Es muss schnell gehandelt werden. Viele der Hacker versuchen es mittlerweile, auch über die normalen Verbraucher. Hier verwenden diese eine ganz andere Taktik, um an sie heranzukommen. Es werden dubiose Streamingseiten angeboten, die auf den ersten Blick ganz normal erscheinen. Hier sollen Sie die Möglichkeit haben 5 Tage kostenlos zu streamen, nur zeigt die Webseite keine Videos an. Dies ist auch ein Paradebeispiel dafür, wie gewieft die Cyberkriminellen sein können.